PayPal Firmenüberblick

PayPal ist heute das weltweit am häufigsten benutzte Online-Bezahlsystem. Nach eigenen Angaben ist die Firma inzwischen in 193 Ländern vertreten, wickelt Zahlungen in 25 Währungen ab und führt mehr als 230 Millionen Mitgliedskonten – Tendenz steigend.

Die Anfänge

 
PayPal geht auf den Zusammenschluss im März 2000 von Confinity und X.com zurück, zwei Firmen für Bezahlmethoden für den Palm Pilot (eine Art früher Tablet Computer, den heutzutage kaum einer mehr kennt). Die Firma gelangte in erster Linie sehr schnell in den USA zur Dominanz, da damals dort Bundesstaaten übergreifende Beschränkungen im bargeldlosen Zahlungsverkehr existierten. PayPal sprang in diese Bresche und offerierte ein Bezahlsystem, das sowohl schneller als auch bequemer als die Übersendung eines Schecks war. Das große Potential PayPals wurde vom Online-Auktionshaus eBay erkannt, welches bis dahin sein eigenes Bezahlsystem – Billpoint – führte. Im Oktober 2002 kaufte eBay PayPal schließlich für 1,5 Milliarden US-Dollar und machte es zu einer Tochtergesellschaft, die jedoch anfänglich ausschließlich für den Zahlungsverkehr auf eBay verwendet werden konnte. Diese Einschränkung wurde bereits vor mehreren Jahren aber aufgehoben und PayPal dient heute als äußerst bequeme Zahlungsmethode für eine breite Palette von Anwendungen. Die europäische Tochterfirma des in Palo Alto (Kalifornien) ansässigen Unternehmens befindet sich in Luxemburg und unterhält seit 2007 eine europaweite Banklizenz.

Die Vorteile von PayPal

 
Ganz oben steht die nahezu unübertreffliche Schnelligkeit bei Zahlungsvorgängen. Als Kunde kann man einen Verkäufer für erhaltene Waren oder Dienstleistungen in Sekundenschnelle bezahlen, wobei dem Konto des Zahlungsempfängers der betreffende Betrag sofort und ohne Verzögerung gutgeschrieben wird.

Für den Bezahlenden fallen hierbei (anders als z.B. bei Banküberweisungen) keinerlei gebühren an. Lediglich dem Zahlungsempfänger wird eine geringe Provision vom überwiesenen Betrag abgezogen, sofern dieser ein Geschäftskonto bei PayPal unterhält. Der Zahlungsverkehr zwischen Privatkonten ist hingegen gebührenfrei wenn der betreffende Betrag aus einem Guthaben kommt. Wird mittels Kreditkarte bezahlt, erhebt PayPal eine Gebühr von gegenwärtig 1,9 Prozent.

Während PayPal ursprünglich nur US-Dollars als Rechnungswährung akzeptierte, kann man heute in 25 Währungen (darunter auch Euro, britische Pfund und Schweizer Franken) Beträge überweisen oder erhalten. Die Umrechnung zwischen den einzelnen Währungen erfolgt automatisch.

Auf seiner persönlichen Kundenseite erhält man durch einfachen Mausklick einen jederzeit aufrufbaren, detailreichen Überblick über die erfolgten Transaktionen, etwaige Währungsumrechnungen, welche Gebühren angefallen sind, usw.

Besonderheiten für deutsche PayPal-Kunden

 
Seit 2004 besteht auch eine deutschsprachige Webseite und alleine in Deutschland verwaltet der Zahlungsdienst inzwischen weit über 15 Millionen Konten. Neben den üblichen Zahlungsarten PayPal-Guthaben, Kreditkarte können deutsche Nutzer ihre Transaktionen auch mittels Lastschrift oder Online-Überweisung (giropay) tätigen. Seit November 2010 bietet das Unternehmen zusätzlich die Zahlungsart „auf Rechnung“ an. d.h. PayPal übernimmt zunächst die Bezahlung des Empfängers und stellt den jeweiligen Betrag dem Überweisenden sodann in Rechnung.

PayPal in Online Casinos

 
Obwohl noch relativ gering in der Zahl, so akzeptieren nun doch schon etliche Online Casinos im deutschsprachigen Raum die Kundenkontoauffüllung und/oder Gewinnauszahlung mittels PayPal. Man darf sich vorstellen, dass sich dieser Trend angesichts der ungeheuren Popularität PayPals weiter durchsetzen wird.

Hier geht es zu einer Liste von Online Casinos, die PayPal akzeptieren.

Sicherheit steht ganz oben

 
Am wichtigsten ist für viele PayPal-Nutzer die Sicherheit des Zahlungsverkehrs. Nicht nur hat man Zugang zu genauen Aufzeichnungen, welche Beträge überwiesen bzw. erhalten wurden, sondern alle Zahlungsinformationen nach dem neuesten Stand der Technik verschlüsselt. Selbst ein vor kurzem erfolgter Hacker-Angriff auf die Muttergesellschaft eBay, bei der angeblich Millionen von Emailadressen, Passwörtern und möglicherweise auch Zahlungsinformationen gestohlen wurden, konnte PayPal nichts anhaben.